Ein Überblick über die spektakulären Arbeiten von Michael Sailstorfer
Michael Sailstorfers (geb. 1979 in Velden an der Vils, lebt und arbeitet in Berlin) Interesse gilt zumeist dem Spannungsverhältnis von Statik und Bewegung, den nackten physikalischen Bedingungen der Objekte, die er mit eigenen Ideen und Verwendungsweisen anreichert. Seine Arbeiten gehen weit über die visuelle Wahrnehmung hinaus und sprechen durch Sound, Vibrationen und sogar Gerüche auch die anderen Sinne des Betrachters an.
Transformation und Dematerialisierung sind wiederkehrende Schwerpunkte seiner Arbeitsweise. Sailstorfer enzieht die alltäglichsten Dinge ihrem ursprünglichen Kontext, zerlegt und deformiert sie, setzt sie neu zusammen und lässt auf diese Weise kraftvolle Installationen und Skulpturen entstehen: Er verwandelt Straßenlaternen in Sternschnuppen, stellt in einem Betonmischer Popcorn her oder baut ein Schlagzeug aus einem Polizeiauto.
Diese erste umfassende Monografie stellt Sailstorfers Werk chronologisch mit einer Vielzahl von Farbabbildungen dar. Sie umfasst Beiträge von Birgit Sonna, Martin Germann, Kristin Schrader und Ellen Seifermann sowie ein Gespräch zwischen Thomas Caron und dem Künstler.
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