Malerei zwischen Figuration und Abstraktion

Michael van Ofen (geb. 1956) nimmt mit seinem seit nunmehr fast 30 Jahren entstandenen malerischen Werk eine durchaus widersprüchliche Sonderposition innerhalb der Gegenwartskunst ein. Als Künstler mit einer qualifizierten Akademieausbildung ausgestattet, ist er als Maler Autodidakt. Obwohl in seiner Arbeit das malerische Handwerk eher das Gegenteil vermuten ließe, sieht er sich im eigentlichen Sinne nicht als Maler; obwohl seine Motivauswahl eher das Gegenteil vermuten ließe, sieht er sich nicht als Nostalgiker, sondern vielmehr und ausdrücklich als zeitgenössischen Künstler, denn gerade die Hinterfragung des Zeitgenössischen ist für ihn von zentralem Interesse. Und so liegt sein historischer Ansatz im Beginn unserer heutigen "Zeitgenossenschaft", im Beginn der Gegenwart (Moderne) zur letzten großen Zeitenwende im 19. Jahrhundert.

Dem vielfach postulierten Ende der Malerei zum Trotz wählt van Ofen in seiner konzeptionellen Auseinandersetzung mit der künstlerischen Repräsentation des Geschichtlichen mit Porträts, Stillleben, Blumen, Interieurs und Landschaften Sujets, die in der zeitgenössischen Malerei eher selten vorkommen. Für ihn bedeutet das Malen eines Bildes auch eine vorsichtige Annäherung an den Malprozess an sich. Ein einzigartiges Zusammenspiel aus Pinselführung, Setzung von Farbe und einer besonderen Behandlung des Lichts halten seine Gemälde in einer faszinierenden Schwebe zwischen Figuration und Abstraktion.

  • Michael van Ofen
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  • Michael van Ofen

Editor

Sies + Höke, Düsseldorf
Johnen Galerie, Berlin

Language

German / English

Format

23 x 30 cm

Feature

160 pages, approx. 100 color images, hardcover with
dust jacket

ISBN

978-3-942405-05-8

Price 39.90 €
incl. tax (2.61 €) and shipping in Germany

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