Die Hülle des Menschen

Die Haut umschließt den menschlichen Körper und dient als begrenzender Schutz vor der Außenwelt, vor Kälte, Feuchtigkeit und Verletzungen. Neben ihrer Funktion als schützende, umfangende Hülle erlaubt die Haut gleichzeitig die Interaktion zwischen Individuum und Umwelt. Stellvertretend kann Kleidung – als zweite Haut – diese Schwellenfunktionen übernehmen, sie kann schützen und verhüllen oder kann als Schmuck Inneres nach außen transportieren und ein Ausdruck kultureller oder individueller Identität sein. Diese symbiotische Beziehung von Haut, Kleidung und Außenwelt wird auch in der zeitgenössischen Kunst immer stärker thematisiert. Zunehmend werden dabei organische Rohstoffe und kreatürliches Material in den Werkprozess integriert. Es entstehen zeitgenössische „Naturkleider“ aus Blüten, Zweigen, Fischen und Haaren, die in ihrer Vergänglichkeit und Fragilität auch Gedanken an die Endlichkeit des Menschen hervorrufen. So wie die Naturmaterialien von Werden und Vergehen geprägt sind, ist auch der Mensch durch seinen Körper diesem Lebensrhythmus unterworfen. Obwohl Kleidung eine künstlich geschaffene Hülle des Menschen ist, so wird sie doch als gleichsam zugehöriger Bestandteil des Körpers wahrgenommen. Seine Oberfläche kann etwas ganz Anderes verbergen als das, was sie suggeriert. Dieses Wechselspiel zwischen Schein und Sein, das mit Haut und Kleidung gespielt wird, greifen die Künstlerinnen und Künstler in diesem Buch auf. Mit einem Text von Ina Fuchs.

DIE ZWEITE HAUT

Editors

ALTANA Kulturstiftung,

Andrea Firmenich,

Johannes Janssen

LanguageGerman
Format22 x 29 cm
Features

120 pages

approx. 100 color images

Softcover with flaps

ISBN

978-3-95476-169-2

ReleaseOctober 2016

Berliner Highlights / Best of 2014–16

Mit fast 30.000 wöchentlichen Lesern ist Cee Cee eines der meistgelesenen Online­-Medien für und über Berlin. Seit inzwischen fünf Jahren beschreibt und kommentiert Cee Cee das sich ständige wandelnde Stadtbild der hauptstädtischen Kultur­- und Gastronomieszene. Die Auswahl an Empfehlungen ist handverlesen und wird von Berlin-­Fans im In-­ und Ausland, Expats und Einheimischen gleichermaßen geschätzt. Nach dem großen Verkaufserfolg von „Cee Cee Berlin“ legt das Team rund um die Macher Sven Hausherr und Nina Trippel nun den Folgeband vor. „Cee Cee Berlin No.2“ wartet mit über 200 weiteren Tipps auf – dem Besten aus den Jahren 2014–2016 sowie exklusiven Neuentdeckungen. Versteckte Cafés und alteingesessene Geschäfte werden vorgestellt, Konzept­-Bars und Spezialitäten­-Restaurants, Umland­-Tipps und hyperlokale Trends nebeneinandergestellt. Viele Abbildungen und ganzseitige Stadtansichten zeigen das Berlin von heute als Momentaufnahme. Exklusive Gastbeiträge von Berlinern aus Kunst und Kultur sowie Insider­-Tipps der Cee Cee-Community komplettieren das Konzept und laden den Leser dazu ein, die Stadt ganz persönlich zu entdecken. Das zweite Cee Cee­-Buch für Berliner, Liebhaber der Stadt und jene, die es werden wollen.

Cee Cee – Berlin No.2

Editors

Sven Hausherr,

Nina Trippel

LanguageGerman / English
Format20 x 27 cm
Features

288 pages

approx. 400 color images

Hardcover

ISBN

978-3-95476-153-1

ReleaseSeptember 2016

„Ich werde diese Performance mit euch allen machen. Ohne euch gibt es keine Performance...“

ruft Christian Falsnaes (geb. 1980 in Kopenhagen, lebt und arbeitet in Berlin) zu Beginn seiner fesselnden Performance Front, die 2014 bei der Art Basel Miami Beach aufgeführt wurde. Der Bezug zum Publikum bildet den Kern von Falsnaes’ künstlerischer Praxis. Seine Vorstellung von Performance kreist um partizipative Aspekte, im Zuge derer Zuschauer und Künstler gemeinsam ein Kunstwerk generieren. Falsnaes und die vielen mitwirkenden „Betrachter“ arbeiten mit unterschiedlichsten Medien, unter anderem mit Malerei, Collage, Installationen und Video. Im Zentrum dieser dynamischen Beziehung zwischen Künstler und Publikum liegen die Regeln, Gewohnheiten und Verhaltensweisen, die zur Interaktion führen. Themen wie Autorität, Unterwerfung und Einzigartigkeit bilden den Nährboden für die unvorhersehbare und unkontrollierbare Natur der Performances von Christian Falsnaes.
Dies ist Falsnaes’ erste Monografie. Sie dokumentiert die vielfältigen Aktionen sowie ihre Ergebnisse und enthält kurze Beschreibungen der Arbeiten von den an ihnen beteiligten Kuratoren: Carson Chan, Anna-Catharina Gebbers, Jule Hillgärtner, Noemi Smolik und Thomas Thiel. Das Interview mit dem Künstler führte Aaron Bogart.

Christian Falsnaes

Editors

Aaron Bogart,

Christian Falsnaes

LanguageEnglish
Format23 x 30 cm
Features

208 pages

approx. 250 color images

Softcover

ISBN

978-3-95476-151-7

ReleaseSeptember 2016

„Fehler zwingen uns, zurück zu Null zu gehen...“

In den Arbeiten von Marlena Kudlicka (geb. 1973 in Tomaszów Lubelski, Polen, lebt und arbeitet in Berlin) spürt man die Wurzeln des frühen Modernismus. Sie übernimmt die Erzählweise der Avantgarde, um sie dann in einen Bereich zu führen, der jenseits von anonymer und vereinheitlichter Perfektion liegt. Kudlicka geht mit Mathematik und Wissenschaft eher um wie mit Lyrik. Sie erweitert Sprache und Logik um alternative Modelle und „unbedeutende“ Prozesse und schafft nach verschiedenen nicht-vorsätzlichen, nicht-rationalen Prinzipien ganz neue Kompositionen. Sie visualisiert Töne und Rhythmen, indem sie Punkte, Buchstaben, Ziffern und Wörter als Bildformen verwendet, und lässt so Skulpturen entstehen, die Zeichnungen im Raum ähneln.
Das vorliegende Künstlerbuch mit Texten von Friedrich Meschede, Octavio Zaya, Dorota Monkiewicz und Miguel von Hafe Pérez ist Marlena Kudlickas erste Publikation und gibt einen Überblick über ihre neueren Arbeiten. Es zeigt nicht nur ihre Skulpturen und Installationen, sondern gibt auch Informationen zu den Konzepten, auf die sie zurückgehen.

Marlena Kudlicka

LanguageEnglish
Format17 x 21 cm
Features

128 pages

40 color images

Hardcover

ISBN

978-3-95476-172-2

ReleaseSeptember 2016

Das Sehen ist voller Leben

Kann ein unbewegtes Foto lebendige Wahrnehmung einfangen? Kann es ihrer Vielfalt Raum geben? Kann die Fotografie als Medium, das Zeit ausschließt, das Fließen der Dinge abbilden? Kann sie dem überschießenden Reichtum der Welt gerecht werden? Die Schriftstellerin, Philosophin und Fotografin Janet Sternburg (geb. 1943 in Boston, lebt und arbeitet in Los Angeles und San Miguel de Allende, Mexiko) meint: ja. Ihr Werk demonstriert, dass Fotografie die Bewegtheit unserer sinnlichen Erfahrung erfassen kann. Sie arbeitet ohne optische Manipulation oder digitale Bearbeitung und mit einfachsten Mitteln – Einwegkameras und alten iPhones –, um die Facetten, in denen die Welt sich manifestiert, in einer visionären Zusammenschau sich durchdringender und vielschichtiger Zeiten und Räume zu versammeln. In den vielen durch Fenster aufgenommenen Bildern fungiert Reflexion nicht als Spiegelbildlichkeit, sondern als Verwischung der Grenzlinien, die normalerweise Innen von Außen, Festes von Flüssigem, Subjekt von Objekt trennen. Ihre Werke verschmelzen das Alltägliche mit der Darstellung des strömenden und durchlässigen Charakters von Bewusstsein, der sich so deutlich von den Abgrenzungen des vernünftigen Denkens unterscheidet.
„Overspilling World“ ist Janet Sternburgs erste Monografie. Mit Texten von Sternburg, dem Kunsthistoriker Pepe Karmel, der Fotografin Catherine Opie, der Kuratorin Alexandra von Stosch und dem Filmemacher und Fotografen Wim Wenders.

Janet Sternburg

LanguageEnglish
Format22,5 x 28 cm
Features

144 pages

approx. 75 color images

Hardcover

ISBN

978-3-95476-133-3

ReleaseOctober 2016


SEARCH


Basket

Your basket is empty!



 
Share on Facebook