Prozess und Teilhabe

Materielle Präsenz und ihre Transformation bestimmen das Werk von Markus Keibel (geb. 1964 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Berlin), das oftmals von Fragen nach den Bedingungen der menschlichen Existenz getrieben ist. Dabei weisen seine Arbeiten fast immer über den öffentlichen oder institutionellen Raum, in dem Keibel sie installiert und inszeniert, hinaus. So streut er in seinen „Pigmentaktionen“ verschiedenfarbiges Pigment als klar abgegrenzte Flächen auf Straßenkreuzungen, Treppen oder Galerieböden, wo sie verwischt, vermischt und abgetragen werden, indem darüber gelaufen oder gefahren wird. Aus dem Gespräch mit Migranten über das Wesen der Freiheit entstand 2005 „Zehn Fragen zur Freiheit“, eine temporäre Arbeit auf den Glaswänden des Kunstverein Pforzheim, in welche die Antworten der Teilnehmer eingeritzt wurden und je nach Standpunkt des Betrachters seitenrichtig oder spiegelverkehrt zu lesen waren. Wie und warum etwas sichtbar wird, zeigt sich im Schaffen von Markus Keibel weder fixiert noch definitiv, sondern als Erfahrung primärer Energien oder als verbildlichte menschliche Gedanken.

Mit Texten von Mark Gisbourne und Claudia Friedrich Seidel und einem Gespräch zwischen Gunnar Lützow, Jeni Fulton und Markus Keibel.

  • Markus Keibel
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EditorHenrik Wobbe
LanguageEnglish / German
Format24 x 31 cm
Features

112 pages

approx. 100 color and b/w images

hardcover, linen

ISBN

978-3-95476-044-2

ReleaseOctober 2013
Price 39.90 €
incl. tax (2.61 €) and shipping in Germany

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