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Alicja Kwade
Grad der Gewissheit
  • Editor
    Sylvia Martin
  • Sprache
    Deutsch/Englisch
  • Format
    21 × 28 cm
  • Eigenschaften
    160 Seiten, ungefähr 70 Farb- und s/w-Abbildungen, Softcover with linen, dust jacket
  • ISBN
    978-3-95476-051-0
  • Veröffentlichung
    Januar 2014
  • Preis
    34,90 €
Die Wahrnehmung von Zeit und von ökonomischen Prozessen

In ihren Skulpturen, Videoarbeiten und Installationen thematisiert Alicja Kwade (geb. 1979 in Kattowitz, Polen, lebt und arbeitet in Berlin) ökonomische, wissenschaftliche und soziokulturelle Systeme und deren unsichere Beschaffenheit: Die Künstlerin verfolgt zum Beispiel die Bewegung des Geldes auf den Finanzmärkten, die auf Wahrscheinlichkeiten und Prognosen basiert und stets ein Maß an Risikobereitschaft erfordert. Sie reflektiert ebenso das Phänomen Zeit als elementare Konstante, die nur in wechselnden Relationen zu verstehen ist.

Das Werk von Alicja Kwade ist dabei selbst ein offenes System: Durch Verwandlung, Spiegelung, Doppelung und Vervielfältigung von Materialien und Gegenständen entwickelt sie realistische Fiktionen, die erstaunen, verwundern und Fragen in Hinblick auf Funktionszusammenhänge und Wertvorstellungen aufwerfen. Motive wie Uhr, Spiegel, Stein, Lampe, Licht, Materialflächen und (Porzellan-)Figuren kehren in ihren Installationen immer wieder. Sie bringen ihre eigene Zeitlichkeit mit und verweisen zugleich auf eine traditionsreiche kunsthistorische Ikonografie.

„Grad der Gewissheit“ ist Alicja Kwades dritte Monografie bei Distanz, mit Texten von Sylvia Martin, Vanessa Joan Müller und Robin Schuldenfrei.

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