Gregor Schneider: Gregor Schneider | DISTANZ

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Gregor Schneider

Gregor Schneider

  • Editor
    Ulrich Loock
  • Sprache
    Deutsch/Englisch
  • Format
    21 × 29,7 cm
  • Eigenschaften
    272 Seiten, ungefähr 350 Farb- und s/w-Abbildungen, Hardcover mit Halbleinen
  • ISBN
    978-3-95476-178-4
  • Veröffentlichung
    Dezember 2016
  • Preis
    64,00 €

Wand vor Wand


Gregor Schneider (geb. 1969 in Rheydt, lebt und arbeitet in Rheydt) ist ein einflussreicher und kontroverser Künstler, dessen Arbeiten mit Vorliebe missverstanden werden. Er entfernt sich vom künstlerischen Objekt. Er denkt, indem er Räume konstruiert. Mitte der 1980er-Jahre suchte er den „Leerlauf von Handlung“. Er baute in vorhandene Räume die gleichen Räume noch einmal ein und zerstörte damit ökonomisches Denken. In den vergangenen fünfzehn Jahren hat er sich zunehmend auf das politische und öffentliche Feld zubewegt. In seinen Arbeiten überkreuzt Schneider die neuere Geschichte Deutschlands mit den Un-Orten der persönlichen Existenz; er inszeniert das Zusammentreffen einander fremder kultureller Momente – zum Beispiel durch den Bau eines schwarzen Kubus mit den Maßen der Kaaba vor dem Markusdom in Venedig (zensiert).

Der Anspruch des Kataloges besteht darin, das Werk als einen großen, 30 Jahre überspannenden Zusammenhang zu zeigen. Mehr als dreihundert Abbildungen erhellen die Stationen, ausführliche Kommentare von Gregor Schneider selber und Herausgeber und Kurator Ulrich Loock markieren Verbindungen und Widersprüche des Werkes. Zur Sprache kommen Arbeiten, die Schneider als Dreizehn-, Vierzehn-, Fünfzehnjähriger gemacht hat („Pubertäre Verstimmung“, 1980er-Jahre) ebenso wie der Einbau von Räumen an einem neuen Ort („Totes Haus u r“, 2001) oder die Pulverisierung des Geburtshauses von Joseph Goebbels („Geist der Nazizeit“, 2015). Zum ersten Mal ist ein strukturierter Überblick über die Gesamtheit von Schneiders Werk möglich.

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