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Markus Karstiess
Irden
  • Editor
    Stiftung Insel Hombroich
  • Sprache
    Deutsch/Englisch
  • Format
    22 × 30 cm
  • Eigenschaften
    128 Seiten, ungefähr 70 Farb- und s/w-Abbildungen, Hardcover
  • ISBN
    978-3-95476-170-8
  • Veröffentlichung
    September 2016
  • Preis
    34,90 €
„Ton zu verarbeiten, birgt immer Unwägbarkeiten. Das empfinde ich als Geschenk.“

Markus Karstieß (geb. 1971 in Haan/Rheinland, lebt und arbeitet in Düsseldorf) studierte von 1992 bis 1998 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Jannis Kounellis. Als er 2005 auf der Raketenstation Hombroich auf Lucio Fontanas großformatiges Keramik-Relief Il Sole (1952) in dem eigens hierfür von Erwin Heerich erbauten Pavillon traf, entdeckte er das Material Ton für sich. In der Folgezeit entwickelte er in nahezu ausschließlicher Konzentration auf diesen Werkstoff, dessen Eigengesetzlichkeiten er sich intuitiv anvertraut, eine eigene Formensprache für seine Skulpturen, Installationen und Raumgefüge. Sein Werk entfaltet sich zwischen dem Organischen und dem Geometrischen, dem Dunklen und dem glamourös Glänzenden, der kruden Form und den perfekten Oberflächen. Für das Brennen nutzt er verschiedene Methoden wie die alte japanische Raku-Technik oder arabische Lüstertechniken.

In seinem Künstlerbuch nähert sich Markus Karstieß fotografisch dem Zusammenspiel seiner Arbeiten mit den räumlichen und örtlichen Gegebenheiten des Siza Pavillons auf der Raketenstation Hombroich. Über Wochen hinweg besuchte er dazu seine Ausstellung Irden zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten und spürte der Wirkmacht seiner Werke nach. Den so entstandenen Foto-Essay begleiten ein Gespräch zwischen dem Künstler und dem in Hombroich ansässigen Sammler Volker Kahmen, ein Brief von Jannis Kounellis, den er auf italienisch verfasst hat, sowie Texte von Friedrich Meschede und Frank Boehm.

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