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Valentin Hirsch
Symmetries
  • Sprache
    Deutsch/Englisch
  • Format
    20,5 × 25,5 cm
  • Eigenschaften
    208 Seiten, 100 Farb- und 22 s/w-Abbildungen, Hardcover, color edged
  • ISBN
    978-3-95476-103-6
  • Veröffentlichung
    Januar 2015
  • Preis
    39,90 €
Kunst, ein Leben lang

Punkt für Punkt erarbeitete sich Valentin Hirsch (geb. 1978 in Eschwege, lebt und arbeitet in Berlin) bereits Anfang der 2000er Jahre seine monströs-graziösen Tuschezeichnungen und Radierungen und verglich seine Technik mit der eines Tätowierers. 2010 erfolgte dann tatsächlich der Wechsel vom Transparentpapier zur menschlichen Haut.

Das Zeichnen in die Haut ist ein unumkehrbarer Akt. Die ausnahmslos schwarzen Tätowierungen Hirschs verwehren damit jede Form der Täuschung, ihre Existenz ist aber auch an einen Körper und an ein Leben gebunden. Hirsch greift diese Ambivalenz des Mediums in seinen Tattoo-Motiven wieder auf: Wilde Tiere und erschreckend anmutige Schädel überwuchern einander oder werden auffordernd gegeneinandergestellt. Linien und abstrakte Formen setzen scharfe Grenzen, die sonst weder dem Dasein, noch der Haut als künstlerisches Material innewohnen.

Valentin Hirschs erste Monografie zeigt den Übergang von der Zeichnung zur Tätowierung als zwingenden Schritt seiner künstlerischen Entwicklung, die von Kohärenz und Neuerfindung gleichermaßen geprägt ist. Mit einem Text von Gunter Damisch und einem Interview des Künstlers, geführt von Uta Grosenick.

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