Oskar Schmidt: House of Cards | DISTANZ

DISTANZ

Oskar Schmidt

House of Cards, 2020

In seiner fotografischen Serie Centro setzt sich Oskar Schmidt (geb. 1977 in Erlabrunn, lebt und arbeitet in Berlin und Leipzig) mit der Tradition von Porträtdarstellungen und Stillleben im Rückgriff auf die Malerei der Moderne auseinander. Er verweist dabei auf den eurozentrischen Blick der Kunstgeschichte indem seine Modelle Gesten klassischer Stillleben und Porträts Europäischer Kunst nachahmen lässt. Die Arbeit House of Cards zeigt ein Kartenhaus dessen Stabilität unklar ist. Schmidt greift ein banales Motiv auf, unterzieht es durch digitale Verfremdungseffekte der Formensprache der klassischen Moderne, und setzt diese Wechselbeziehung des postkolonialen Diskurs der Kunst- und Kulturgeschichte.

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