ars viva 2027
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EditorMin-young Jeon / Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V.
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SpracheDeutsch/Englisch
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Format21 × 28 cm
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Eigenschaften128 Seiten, 70 Farbabbildungen, Softcover
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ISBN978-3-95476-886-8
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VeröffentlichungNovember 2026
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Preis32,00 €
Drei starke Stimmen der Gegenwartskunst
Seit 1953 vergibt der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft jährlich den ars viva Preis
für bildende Kunst an herausragende junge, in Deutschland lebende Künstler*innen.
Seither wurden über 350 Künstler*innen ausgezeichnet, darunter Georg Baselitz,
Rosemarie Trockel, Candida Höfer, Wolfgang Tillmans, Omer Fast, Cemile Sahin und
Sung Tieu.
2027 geht der ars viva Preis an Hemansingh Lutchmun (geb. 1995; lebt und
arbeitet in Frankfurt/Main und Goodlands, Mauritius), Yoora Park (geb. 1991; lebt
und arbeitet in Düsseldorf und Seoul) und Luciano Pecoits (geb. 1999; lebt und
arbeitet in München und Wien). Lutchmun untersucht in Film, Skulptur und Installation die fortwirkenden Strukturen kolonialer Geschichte und ihren Einfluss auf
gegenwärtige Vorstellungen von Spiritualität und Zugehörigkeit. Park verbindet
Audio, Skulptur, Video und Installation zu präzise komponierten Raumsituationen.
Sound fungiert dabei als zentrales Medium: als unsichtbare, körperlich erfahrbare
Kraft, die Wahrnehmung verschiebt und Fragen nach Kontrolle, Reproduktion und
Darstellung aufwirft. Pecoits untersucht mit quellenkritischem Blick historische
Materialien, Archive und institutionelle Narrative. Im Zentrum steht dabei die Frage,
wie Geschichte in Kunstinstitutionen erzählt, stabilisiert oder ausgeblendet wird.
In dieser Publikation werden die Werke der drei ausgezeichneten Künstler*innen
vorgestellt. Mit Beiträgen von Diedrich Diederichsen, Kerstin Renerig und Alexandra
Symons-Sutcliffe.