COMMUNITY.
Fotografie und Gemeinschaft
Kunstpalast Düsseldorf

Was uns zusammenhält


Der Fußballfanclub, die Familie, das politische Kollektiv – Menschen streben nach Zugehörigkeit. Seit der Erfindung der Fotografie hält das Medium Zugehörigkeit nicht nur fest, sondern kann sie ebenso befeuern oder infrage stellen. Fotografie macht es möglich zu demonstrieren, dass man Teil von etwas Größerem ist. Ebenso kann sie sich in den Dienst der Grenzziehung zu jenen stellen, die nicht Teil der eigenen Gemeinschaft sind. 

COMMUNITY beleuchtet das facettenreiche Verhältnis von Fotografie und Gemeinschaft in Geschichte und Gegenwart. Die ­Publikation versammelt angewandte wie künstlerische Positionen u. a. von Viktoria ­Binschtok, ­Marianne Brandt, Cihan ­Çakmak, Yvon Chabrowski, Omar Victor Diop, ­Mayara Ferrão, Juliane Herrmann, Alfredo Jaar, Cate Lartey, Lilly Lulay, Ute Mahler und Werner Mahler, Ken Ohara, Heinrich Riebesehl, August Sander, Ramona Schacht, ­Giorgio Sommer, Andrzej Steinbach, Clemens von Wedemeyer und Amin Yousefi, die ­Fotografie als ge­sellschaftlichen Klebstoff fassbar machen – sei es mit subtilem Witz, in ­eindrücklicher Solidarität oder mit dem Ziel einer präzisen Analyse. Kunst­wissen­schaftliche, foto­historische und ethnologische Essays von Linda Conze, Miriam Homer, Sara ­Kopelman, Mira Anneli Naß, Ulrike Pilarczyk, Jakob Schnetz, ein Gespräch zwischen Cate Lartey und Clarisse Akouala ergänzen den reich bebilderten Katalog.
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