Edgar Wind
Heilige Furcht
und andere Schriften zum Verhältnis von Kunst und Philosophie
BAND 174
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SpracheDeutsch
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Format10,5 × 16,5 cm
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Eigenschaften432 Seiten, Hardcover mit Leseband
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ISBN978-3-86572-649-0
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Preis18,00 €
Mit Detailkenntnis, schriftstellerischer Brillanz und Witz
Edgar Wind war nicht nur der erste Kunsthistoriker der Oxford University, er war vor allem ein glänzender – der Polemik geneigter – Essayist, ein systematischer Philosoph und präzis beobachtender Bildwissenschaftler. Von Ernst Cassirer und Erwin Panofsky promoviert, gehörte er zum kunsthistorischen Kreis der Bibliothek Warburg in Hamburg, deren ikonografische Tradition er im Exil fortsetzte. Wind hat in seinen Texten stets die Verantwortung der Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Philosoph*innen im Blick. John Michael Krois und Roberto Ohrt laden mit ihrer Auswahl von Texten aus den 1930er- und 1040-Jahren zur Wiederentdeckung des brillanten Theoretikers ein.
Edgar Wind (1900–1971) war ein deutscher Kunsthistoriker der Warburg-Schule. 1933 spielte er eine Hauptrolle bei der Rettung der Bibliothek von Aby Warburg ins Londoner Exil und gehörte zu den Gründern und Mitarbeitern des dortigen Warburg Institute.
John Michael Krois (1943–2010) war ein international renommierter Ernst Cassirer-Experte. Seit 1994 lehrte er als Privatdozent für Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Roberto Ohrt (geb. 1954) arbeitet als Ausstellungskurator und Kunstjournalist u. a. für Art, Texte zur Kunst und Frieze und ist Mitherausgeber der Zeitschrift Die Beute.