Edith Dekyndt

From Two Thousand and Sixteen to Two Thousand and Twenty Three

Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen im Werk der belgischen Künstlerin Edith Dekyndt (geb. 1960 in Ypern, Belgien; lebt und arbeitet in Brüssel). Ihre künstlerische Praxis versteht Objekte als aktive Zeugen, die Spuren von Veränderungen und unsichtbaren Kräften in sich tragen. Physische und chemische Prozesse führen zu malerischen und skulpturalen Qualitäten und schließlich zu einer Form von Schönheit, die gleichermaßen auf Zerbrechlichkeit wie auf Brutalität, auf Anziehungskraft wie auf Zerstörung beruht. Ergänzt werden die Werke durch eigens entwickelte Performances, in denen Archaisches und Zeitgenössisches miteinander in einen Dialog treten.

From Two Thousand and Sixteen to Two Thousand and Twenty Three präsentiert eine neue Phase ihres künstlerischen Schaffens – von ihrer bedeutenden Ausstellung im Wiels in Brüssel im Jahr 2016 bis zu den Vitrinen rund um die Rotunde der Bourse de Commerce in Paris. Das Buch enthält außerdem eine Auswahl an Essays und Texten zu ihren Arbeiten, verfasst von Alexandra Bordes, Vinciane Despret, Tim Goossens, Léon Kruijswijk, Emma Lavigne, Dirk Snauwaert und Katja Schroeder.

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