Edith Dekyndt

It could be James on the beach. It could be. It could be very fresh and clear
Museum Dhondt-Dhaenens

Was bleibt, wenn alles andere verschwunden ist?


Vergangenheit und Gegenwart verschwimmen im Werk der belgischen Künstlerin Edith Dekyndt (geb. 1960 in Ypern, Belgien; lebt und arbeitet in Brüssel). Ihre künstlerische Praxis versteht Objekte als aktive Zeugen, die Spuren von Veränderungen und unsichtbaren Kräften in sich tragen. Physische und chemische Prozesse führen zu malerischen und skulpturalen Qualitäten und schließlich zu einer Form von Schönheit, die gleichermaßen auf Zerbrechlichkeit wie auf Brutalität, auf Anziehungskraft wie auf Zerstörung beruht. Ergänzt werden die Werke durch eigens entwickelte Performances, in denen Archaisches und Zeitgenössisches miteinander in einen Dialog treten.

It could be James on the beach. It could be. It could be very fresh and clear erscheint anlässlich der Ausstellung im Museum Dhondt-Dhaenens. Die Publikation versammelt aktuelle Arbeiten sowie Texte, die sich mit Erinnerung, Autorschaft und der Verflechtung natürlicher und technologischer Systeme auseinandersetzen. Präzise und poetisch zugleich fordert Dekyndts Werk zu einer langsameren, aufmerksameren Art des Sehens auf.

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