Hubert Schmalix

Tremor
Schlossmuseum Linz

Vom kleinformatigen Comic zum großen Ölgemälde


Der Maler Hubert Schmalix (geb. 1952 in Graz; lebt und arbeitet in Los Angeles) wurde in den 1980er-Jahren als Vertreter der „Neuen Malerei“ international bekannt. Hauptquelle seiner klar definierten und reduzierten Formsprache ist für Schmalix die Welt der Comics. Jede Figur, jedes Landschaftselement und jeder Gegenstand ist flächig gestaltet und stark konturiert. Die stilisierten Figuren haben übergroße Hände und Füße, Gemütszustände werden durch ausdrucksstarke Mimik und Gestik betont. Da den Bildern keine Texte, Sequenzen oder Handlungen zugeordnet sind, isoliert Schmalix seine Held*innen oder Antiheld*innen ohne erzählerischen Kontext und konzentriert sich auf die Wiedergabe ihrer Verfassung oder Gefühle.

In der Ausstellung im Linzer Schlossmuseum präsentiert Schmalix aktuelle Arbeiten, die erstmals gezeigt werden. Die Publikation bietet einen erweiterten Blick auf sein Werk anhand von Essays von Inga Kleinknecht, Günther Holler-Schuster und Stefan Rothleitner.

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