Japanese Perspectives

„Architekt*innen können die Blackbox öffnen, die Barrieren von Institutionen und Konventionen brechen und das Netzwerk wieder zu einem Ökosystem verbinden.“ – Fuminori Nousaku


Auf der Suche nach architektonischen Lösungsansätzen für die vielschichtigen Herausforderungen der Gegenwart – begrenzte Ressourcen, demografischer Wandel und die dringende Notwendigkeit, widerstandsfähigere, klimafreundlichere und anpassungsfähigere Lebensformen zu entwickeln – bietet Japan eine besondere Perspektive auf mögliche Lösungsansätze. Das Land stellt einen Kontext dar, in dem sich viele dieser Herausforderungen und Krisen mit größerer Intensität und Sichtbarkeit entfalten und somit Rückschlüsse auf zukünftige demografische und städtebauliche Veränderungen nahelegen, die anderen Ländern wie beispielsweise Deutschland noch bevorstehen könnten. Gleichzeitig bietet die Auseinandersetzung mit Japan die Gelegenheit, eine Kultur zu untersuchen, in der die Architektur seit Langem das Verhältnis zwischen Kontinuität und Wandel, Tradition und Innovation, Beständigkeit und Transformation auslotet – ein Ansatz, der wertvolle Impulse für ein Umdenken in der heutigen Architekturpraxis gibt. 

Japanese Perspectives vereint neun Essays japanischer Architekt*innen, in denen Ideen, Praktiken und Konzepte zu Nachhaltigkeit und Wiederverwendung vorgestellt werden. Architekturprojekte werden dem alltäglichen städtischen Leben gegenübergestellt und Verbindungen nachgezeichnet, die sich beim Durchstreifen der Städte ergeben. 

Mit Beiträgen von: 

Yutaro Muraji / CHAr, Manabu Chiba, Taku Neichi / Ishimura+Neichi, Shunsuke Kimura / SSK, Mio Tsuneyama / mnm, Norihisa Kawashima / Nori Architects, Fuminori Nousaku, Tsubame Architects, Tomoaki Uno

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