Jürgen Klauke

Sofortbilder

Blaupause eines revolutionären Werks


Jürgen Klauke (geb. 1943, lebt und arbeitet in Köln) gehört zu den wichtigsten deutschen Performance- Foto- und Medienkünstlern. Sein seit Jahrzehnten wegweisendes künstlerisches Werk beschäftigt sich – ebenso lustvoll wie provokant – mit der transformativen Eigenart aller Identitätsbildungen und der Ästhetisierung des Existenziellen. 

Das Buch Sofortbilder lädt zu einer Wiederentdeckung ein: Mehr als fünf Jahrzehnte nach ihrer Entstehung werden zum ersten Mal die Polaroids von Jürgen Klauke publiziert. Entstanden sind diese Bilder seit den späten 1960er-Jahren als fotografische Testreihen. Sie erlauben es, Klauke dabei zu beobachten, wie er auf der Probebühne des fotografischen Sofortbildes in großer Spontaneität mit Ideen und Formen experimentierte. Anhand der Polaroids werden die Ursprünge seines Werks sichtbar. Herausgegeben wird das Buch von Steffen Siegel, Professor für Theorie und Geschichte der Fotografie an der Folkwang Universität der Künste, der in einem umfassenden Nachwort die kunst- wie fotohistorische Bedeutung dieses Konvoluts aufschlüsselt.

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