Six Years: The Generativization of the Arts
2018-2024
Burg Hülshoff – Center for Literature (CfL)

Generative KI: Eine Chronik und Essaysammlung


Zwischen 2018 und 2024 entwickelte sich generative KI von ersten Sprachmodellen sowie Bild- und Videogeneratoren zu machtvollen multimodalen Systemen und KI-Agenten. Der Band Six Years: The Generativization of the Arts, 2018-2024 untersucht das Verhältnis von Kunst und KI. Generative KI steht für Systeme mit neuartigen kognitiven und agentiellen Vermögen. Sie verändert, wessen Wissen und Erfahrungen zählen, verschiebt Arbeitsverhältnisse und Urheber*innenrechte. Sie ermöglicht neue Formen der Kontrolle und Überwachung und treibt einen enormen Verbrauch an Energie und Rohstoffen an. 

Künstlerische und literarische Praxen reagieren darauf: aneignend, kritisch, abolitionistisch. In Anlehnung an Lucy R. Lippards Six Years: The Dematerialization of the Art Object from 1966 to 1972 versammelt das Buch Essays, ein kuratiertes Al Art Dataset sowie eine Chronik der Jahre 2018-2024. Textbeiträge von Nora Al-Badri, Jenni Bohn, Jonny-Bix Bongers, Violaine Boutet de Monvel, A.A. Cavia, Daniel Falb, Susanne Grabenhorst, Orit Halpern, Christian Heck, Eva Jaeger, Charlotte Kent, Joan Kinyua, Egor Kraft, Anna Kraher, Mattis Kuhn, Christoph Marischka, Emily Martinez Lars Pinkwart und anderen beleuchten die ästhetischen und politischen Dimensionen der Generativierung.

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