Spheres of Interest
ifa – Institut für Auslandsbeziehungen

Zwischen Ost und West: Die ifa-Sammlung im Spiegel künstlerischer Praxis


Das ifa – Institut für Auslandsbeziehungen verfügt über eine einzigartige Sammlung von rund 24.000 Werken zeitgenössischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Rund die Hälfte stammt aus Ankäufen für die seit über 50 Jahren weltweit tourenden ifa-Ausstellungen, die andere Hälfte wurdeaus der Sammlung des Zentrums für Kunstausstellungen der DDR (ZfK), die 1991 an das ifa ging, überführt. Der Gesamtbestand umfasst heute Werke von Künstler*innen wie Otto Dix, Hannah Höch, Rosemarie Trockel, Wolfgang Tillmans, Helga Paris, Joseph Beuys und Nasan Tur und wird seit 2022 im Hinblick auf Provenienz sowie auf die gesellschaftlich-politischen Bedingungen und Trends der Ankäufe erforscht.

Die besonderen Strukturen und Ausstellungsgeschichten der ifa-Kunstsammlung ebenso wie ihre Prägung durch die Übernahme der DDR-Bestände bilden den Ausgangspunkt einer gemeinsamen künstlerisch-kuratorischen Untersuchung. Dafür luden die Kuratorinnen Inka Gressel und Susanne Weiß die Künstler*innen Isaac Chong Wai, Lizza May David, Wilhelm Klotzek, Ofri Lapid, Adrien Missika und Gitte Villesen ein, sich mit dem Archiv, der Sammlung und den Erzählungen zur Institutsgeschichte auseinanderzusetzen. Spheres of Interest zeichnet diese Recherchen sowie die begleitenden Ausstellungen in den ifa-Galerien Berlin und Stuttgart nach und ergänzt sie durch eine bebilderte Werkliste, Textbeiträge der Kuratorinnen sowie Interviews mit den beteiligten Künstler*innen.

Das Buch wurde von Achim Reichert gestaltet.

Weitere Bücher