Vanessa Amoah Opoku
Synthetic Realities
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EditorJune Drevet
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SpracheDeutsch/Englisch
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Format12,5 × 18 cm
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Eigenschaften100 Seiten, 12 Farbabbildungen, Softcover
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ISBN978-3-95476-896-7
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VeröffentlichungOktober 2026
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Preis22,00 €
Digitale Sinnlichkeit und das Schreiben als künstlerische Praxis
Vanessa Amoah Opoku (geb. 1992 in Troisdorf, lebt und arbeitet in Berlin und Basel) fragt, was Diaspora und Displacement von Körpern und Materialien erzeugen. Dafür hält sie mittels Infrarotlicht und 3D-Scans, die Oberflächen in digitale Fragmente verwandeln, Druckverfahren und Ton in raumgreifenden Installationen fest. In ihnen co-existieren neue Verbindungen, die aus diesen Erfahrungen entstanden sind. June Drevet (geb. 1991 in Saint-Étienne, lebt und arbeitet in Berlin und Graz) schreibt und publiziert über Fotografie und Videokunst an der Schnittstelle von Kultur- und Mediengeschichte. Dabei legt sie einen Fokus auf (post)digitale Bildpraktiken, die Befragung und Neuinterpretation von Archivbildern sowie das Publizieren als kritisches Instrument.
Synthetic Realities ist ein mehrstimmiges Gespräch über das Schreiben und Publizieren als künstlerische Praxis, digitale Sinnlichkeit sowie Worlding als kritisches Denkmodell. Das Buch bildet die Arbeit am Offenlegen von Strukturen und Prozessen ab und schlägt vor, wie Beobachtung und linsenbasierte Aufzeichnung als Formen der Achtsamkeit zurückgewonnen werden können. Mit Beiträgen von June Drevet, Steph Holl-Trieu, Vanessa Amoah Opoku und Shirin Weigelt.
Dies ist die erste Publikation, die im Rahmen des Kunstkritik-Stipendiums „Anstoß" der Jürgen Ponto-Stiftung entsteht. Seit 2025 vergibt die Stiftung jährlich in Kooperation mit AICA Deutschland Stipendien an jeweils eine*n Kunstkritiker*in und eine*n Künstler*in.