Vera Mota

Performing Matters, flesh hues, skeletal forms

Materialität, Unmittelbarkeit und körperliche Erfahrung


Vera Motas (geb. 1982, lebt und arbeitet Porto) Praxis wurzelt in Performance, Skulptur und Zeichnung und zeichnet sich durch eine starke materielle Komponente aus, wobei Performance als Mittel der Produktion, Komposition oder gar Inszenierung zum Tragen kommt. „Der Körper ist eine primäre Referenz […]. Ihre Arbeiten deuten Dinge an, ohne sie zu reproduzieren. Die Wirbelsäule wird zitiert, die Hand erscheint, Formen, die an Lungen erinnern, die Kopfstützen, manchmal auf dem Boden liegend, manchmal an der Wand hängend, spielen auf Körperhaltungen an, während andere Objekte eine inhärente prothetische Qualität haben. Es ist dieses Gefühl von Vertrautheit und Fremdheit, das einen nicht loslässt – ein Spiel zwischen Organischem und Anorganischem, Anthropomorphismus und strenger Geometrie, Abstoßendem und Verführerischem, Zufälligem und Kalkuliertem“, so Merle Radtke.

Performing Matters, flesh hues, skeletal forms, Vera Motas erste Monografie, bietet einen umfassenden Überblick über das letzte Jahrzehnt ihres Schaffens und ermöglicht, in ihr Denken, ihre Bildhauerei und ihre Inszenierungen einzutauchen. Mit einem Vorwort von Merle Radtke, Essays von Philippe Vergne und André Barata sowie einem Gespräch mit Barbara Piwowarska.

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